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Start JOURNALISMUS Journalismus Maria Anna Hübner GAMILA mein geliebtes Einhorn

Leseprobe: GAMILA mein geliebtes Einhorn (Pferdegeschichten-Trilogie zu TAYAMUN - mein geflügelter Pegasos und JOSI - mein Erdkraft-Mini-Shetty-Pony)

... Drei Neulinge, mit einem Verlust, dann kam Gamila an die Reihe. Ich hatte Alpträume, die so aussahen: Meine Unsicherheit, Angst und Unerfahrenheit ließen es nicht zu, dass ich direkt zu Gamila ging und versteckte mich nebenan im Stall. Ich sah durch den Bretterspalt, dass etwas aus ihrem Hinterteil ragt und ich schrie und bat um einen Tierarzt, der sofort zur Stelle war. "Endlich ist es soweit, sie war ja schon über die Zeit!", sagte er und machte mir Mut aus meinen Versteck zu kommen. Ich ging aus dem Stall und sah, wie mein jüngerer Bruder Hans vor dem Stall im Gras lag und sich von der Sonne wärmen ließ. Plötzlich rannte auch das neugeborene Fohlen aus dem Stall und machte einen Luftsprung mit Salto vor uns und ließ uns auf seine Art wissen: "Ich bin froh, hier auf der Welt zu sein!" Nach diesem Traum ging ich noch am gleichen Tag zu Gamila, die alles zu ihrer Zufriedenheit hatte. Ich fragte sie, ob ich einen Tierarzt holen solle - ich spreche immer mit ihr, nach dem Motto: Behandle Tiere wie Menschen und Menschen wie Götter (Letzteres fällt mir am Schwersten!) -, worauf sie mich am Boden sitzend abschleckte.

Tags darauf kam ein Anruf von Lothar, ich solle sofort in den Stall kommen. Als ich dort ankam und in ihre Box ging, sah ich Gamila mit ihrem langbeinigen braunen Hengst neben ihr stehen. Ich war so glücklich und froh, dass es Gamila gut geschafft hatte und mit Hilfe machten wir den Stall sauber und füllten frisches Stroh auf. Erst jetzt haben wir den Tierarzt angerufen, der die Nachgeburt und den kleinen Hengst untersuchte. Alles war wie es sein sollte, doch Gamilas Fell war zur oberen Körperhälfte vom Schweiß gezeichnet. Sie hatte ihren Sohn ganz alleine zur Welt gebracht und sorgte sehr gut für ihn und blieb ständig in seiner Nähe. ...