Der Druidenhain in Wohlmannsgesees

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Lage des Druidenhains mit zwei sich kreuzenden Großraumlinien um die Welt.

Der Druidenhain liegt auf einer Hochfläche, die vom Weiserstein (531 Meter hoch), dem "hinweisenden Stein", überragt wird.

Die durch den "Sternstein" festgelegte Mondlinie (im Druidenhain) weist als heutige Mittellinie auf die 588 Meter hoche Neubürg im Norden hin. Dort befindet sich auf dem Gipfel ein Dreiecksstein, zu dem einige Stufen hinunterführen. Die Mondlinie geht aber nach Süden weiter über den Reisberg zum Rodenstein (531 Meter), dem zweitern Gipfel der Ehenbürg. Die Sonnenlinie vom "Sternstein" im Druidenhain aber trifft auf den 512 Meter hohen vorderen Gipfel der Ehrenbürg (mit der Walpurgiskapelle, "Walberla" im Volksmund). Die Mondlinie des nördlichen Extrems (Untergang) trifft auf den Högelstein gegenüber der Ehrenbürg über dem Wiesenttal. Man hat die vorhandenen Steine zur Kultstätte des Druidenhains deshalb gerade hier umgeformt, weil diese Sonnen - und Mondbeobachtungen möglich sind.

Der Druidenhain liegt genau ein Drittel des Weges zur Ehrenbürg und zwei Drittel des Weges zur Neubürg; dies aber sind die Maße des "Goldenen Schnittes" und genau in dieser Richtung geht durch den Druidenhain eine zehn Meter breite "geomantische Zone" (Literatur: Nigel Penik "Die alte Wissenschaft der Geomantie" Tricont-Dianus-Verlag)

In der Fränkischen Schweiz

Die erstmalige schriftliche Nennung des Namens Druidenhain erfolgte in Brückners Wanderführer "Die fränkische Schweiz und ihr Vorland", 3. Auflage von 1912. In den ersten beiden Auflagen wurde noch der alte Flurname "Esbach"Dimensionsfels mit Felsdeckel

verwendet. Der Autor gab an, dass der Volksmund das Waldstück Druidenhain nennt und das war der Wiederentdecker Georg Richter, Bürgermeister von Wohlmannsgesees.